Die Alarmierung oder wann kommt die Feuerwehr ?


Örtliche Sirene (Klick !)Bis vor einigen Jahren wurden die Feuerwehren über örtliche Sirenen alarmiert. Jeder Feuerwehrmann musste bei "Feueralarm" schnellstens zum Gerätehaus eilen. Heutzutage wird die Feuerwehr nur noch selten über Sirene alarmiert. Bei Sirenenalarm war die Zahl der Schaulustigen am Einsatzort meist größer als die der Feuerwehrleute. Das Einsatzgeschehen wurde dadurch meist stark behindert. War ein Feuerwehrmann ausser Hörweite der Sirene, bekam er vom Einsatz meist nichts mit...

Funkmledeempfänger / "Piepser" (Klick !)So setzt man heute auf die sogenannte "stille Alarmierung". Viele Feuerwehrmänner und -frauen sind mit sogenannten "Funkmeldeempfängern" ausgerüstet (im Volksmund "Piepser" genannt) und sind 24 Stunden am Tag im ganzen Wetteraukreis erreichbar. Ausgelöst werden diese kleinen Geräte, welche bequem am Gürtel zu Tragen sind, von der "Zentralen Leitstelle Wetterau" in Friedberg. Bei dieser Leitstelle laufen alle Anrufe der Notrufnummer 112 innerhalb des Wetteraukreises auf, ebenfalls sogenannte Hausnotrufsysteme und automatische Brandmeldeanlagen. Ein eingehender Notruf wird duch das Personal der Leitstelle entgegen genommen. In den Leitstellenrechner (PC) werden alle für den Einsatz relevanten Daten eingegeben. Durch Eingabe eines Einsatzstichwortes und des Ortes entscheidet der Leitstellenrechner welche Einheiten zu alarmieren sind. Diese Information bezieht der PC aus dem aktuellen Alarmierungsplan, der von der jeweiligen Feuerwehr erstellt wurde. Anschließend werden die entsprechenden Einheiten über die Funkmeldeempfänger, oder in Großschadenslagen auch noch über Sirene alarmiert.